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Puspita Loka III - 2

15321 Tangerang / BSD

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Wasser ist wichtig in Gottes Wort.
Am Anfang der Schöpfung der Geist schwebt dort,


fließt dann als Strom durch Edens Garten.
Bringt Mensch und Tier in der Sintflut Tod,
doch Hagar erquickt es in Wüstennot:
lehrt uns auf Gottes Hilfe warten.


Wasser für Durstige – ganz ohne Geld!
verspricht Gott zu gießen aufs dürre Feld,
aus toter Erde wächst neues Leben.
Früh die Propheten verkündigen dies,
was später Gott mit der Tat bewies:
sich selber den Menschen zu geben.


Wasser wird plötzlich zu köstlichem Wein,
das erste Wunder von Jesus wird’s sein;
doch kommt er erst zu Johannes gelaufen.
Der Täufer wirkt an des Jordans Strand,
und Jesus folgt willig des Vaters Hand:
lässt als Sohn Gottes sich taufen.


Wasser trägt Jesus wie harter Stein,
auch Petrus versucht es, doch bald sinkt er ein,


als er den Blick von seinem Herrn wendet.
Als Lebenswasser trägt Christus auch dich,
glaube es nur und zweifle nicht:
Jesus auch dir das Heil sendet.



In den letzten Wochen habe ich einige Menschen nach ihren Gedanken zur Jahreslosung gefragt.

Menschen, die in Tangerang im Gefängnis sitzen. Menschen, die ein Kind erwarten.

Und Susanne Ongkowidjaja, unsere Mitarbeiterin im Gemeindebüro, die seit ihrer Geburt mit körperlichen Einschränkungen lebt. Sie schreibt für uns:

Als Johannes auf der Insel Patmos inhaftiert ist, holt Gott ihn in einer einzigartigen Vision zu sich in den Himmel. Er zeigt ihm, was es im Himmel alles Wunderbares gibt. Er teilt ihm auch mit, welche Pläne er für die Zukunft hat: Am Ende unseres Zeitalters will er einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Vieles wird anders sein als auf unserer Erde heute. Dann gibt es keinen Tod mehr. Dann gibt es kein Leid mehr. Dann gibt es kein Geschrei mehr. Dann gibt es keinen Schmerz mehr. Und sollte trotzdem noch jemand über irgendetwas traurig sein, wird Gott persönlich die Tränen abwischen und trösten. Ja, Gott selbst wird sichtbar unter seinen Menschen wohnen!

Das klingt unvorstellbar: Keine Schlagzeilen mehr über Krieg, Terror, Katastrophen, Skandale, menschliche Gemeinheiten und Ungerechtigkeiten! Leben ist unbeschränkt möglich. Liebe wird alles durchströmen. Gerechtigkeit wird alles bestimmen. Frieden wird selbstverständlich sein. Gott garantiert es.

Wie wird es den Einzelnen gehen? Bei so viel Glück von außen, wie wird es innen im Menschen aussehen? Keine Sorge, Gott kennt seine Geschöpfe. Er weiß, was sie brauchen um rundum froh sein zu können. Da hinein gehört dieser Satz: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers – umsonst, kostenlos!“  Durst zu haben und nichts zu trinken zu bekommen, das kann zur Hölle werden, macht tiefe Angst. Klares, frisches, kühles Wasser, direkt aus der Quelle ist eine wunderbare Rettung. Einem Verdurstenden eine heiße Tasse Kaffee anzubieten, das grenzt schon an Folter.

Für die Seele gilt das Gleiche. Durst nach Leben zu haben und nur abgestandene Lebensweisheiten als Ersatz zu bekommen, das lässt verzweifeln. Unser Schöpfergott hat einen Weg gesucht, um den Durst unserer Seele nach Leben zu stillen. Dafür kam sein Sohn Jesus in die Lebensbedingungen unserer Welt. Er wendet sich bis heute an alle, die nach Leben dürsten und bittet: „Kommt zu mir! Ich gebe euch Wasser zum Leben! Trinkt davon!“ Denn ohne Gott verdurstet die Seele. In Gemeinschaft mit ihm lebt sie auf. Das bietet Jesus an: Ein Leben mit Gott, damit die Seele aufatmen und mit neuer Kraft leben kann!

So beginnt die neue Schöpfung. So beginnt, was einmal vollkommen erfüllt sein wird: Keiner wird mehr zu kurz kommen. Keiner wird sich behindernd dazwischen schieben, um mitzuverdienen an der Sehnsucht nach Leben.

Alle leben aus Gottes Leben spendendem Quellwasser – umsonst! ​

Was Gottes Wort vom Wasser sagt


Gedanken zur JahreslosunG

Angelika Krieser, Berlin, 2017 | Kirchglied der Dreieinigkeits-Gemeinde Berlin-Steglitz der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).




Wasser des Lebens, der Freiheit, des Heils,
und auch der Liebe, des besten Teils,
gibt Gott den Menschen auch noch heute.
Sein Sohn litt dafür am Kreuzesstamm,
uns zu erlösen als Gotteslamm:
Hört doch und glaubt es, ihr Leute!


Wasser im Strom von dessen Leib fließt,
der Christus vertraut, Vergebung genießt,
wie in Johannes 4 zu lernen.
Nein, kaufen kann niemand dies höchste Gut, erworben hat’s Christus mit seinem Blut, für alle: die Nahen, die Fernen.


Wasser wird heilig durch Gottes Wort,
das Menschen zur Taufe ruft hier und dort, wie einst an Lydia ist geschehen.
Das Wasser so die Gemeinde baut,
und diese wartet als Christi Braut:
Bald wird ihn die ganze Welt sehen.


Wasser wird einst auch im Himmel sein,
der Strom des Lebens erquickt Groß und Klein, den Durst nach Liebe wird’s nie mehr geben. So schließt im Wort sich des Wassers Kreis,Gott Vater, Gott Sohn, Gott Geist sei Preis! 
Auch ich darf bei ihm ewig leben.

Evangelische Gemeinde
Deutscher Sprache
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