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Komm beeten
ist zugleich die moderne Form des benediktinischen Ausspruches von ora et labora. Damals galt schon der enge Zusammenhang von beten und arbeiten. Von den Mönchen wissen wir, wie sinnvoll es ist Beten und Arbeiten in ausgewogener Weise zu betreiben.
Eine Einladung, die Jesus schon ausgesprochen hat:
Matthäus 21,22 „alles was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr es empfangen.“
Jesus erinnert uns daran, wie wichtig der Kontakt zu Gott ist, wie hilfreich es ist im Gespräch zu bleiben. So verbindet sich mit der Einladung: komm beeten die Hoffnung, dass unser Fussabdruck auf dieser Welt Blumen wächsen lässt – so wie hier auf der interaktiven Bodenplatte.

Jakobus die Verklärung Jesu auf dem hohen Berg erlebte: „Hier ist es gut für uns. Lass uns hier bleiben und Hütten bauen.“

Hier ist man gerne im Gespräch mit Gott. Wo sonst keine Zeit oder Raum für ist.

Komm beeten 

- nimm wahr das Gott schon in deinem Umfeld vorhanden ist
- bring dein Leben in Kontakt mit Jesus Christus.
- setz dich für die Erde ein mit der Kraft des Heiligen Geistes

Amen

Jesus aber belässt die Jünger nicht auf dem Berg der Erleuchtung, sondern geht mit ihnen zurück ins Tal. Dort gilt es von der Herrlichkeit Gottes, des Schöpfer dieses Welt zu erzählen, der uns diese Welt gegeben hat als Geschenk. Ein Geschenk, dass wir Menschen bewahren sollen. So verbindet sich die Einladung: komm beeten, mit konkretem Handeln in der Natur. Aus dem Gespräch mit Gott, erwächst unser Einsatz für die Natur. Aus dem Gebet wird ein Beet.

 

komm beeten

17. 10. 2021





Komm beeten

nimmt damit den jetzigen Zeitgeist auf, der Suche nach Nachhaltigkeit, dem Bemühen immer mehr Stadtgärten zu initiieren, dem Wunsch unseren Lebensraum zu schützen. Selbst Hand anzulegen und ein Beet anzulegen. Mit Kräuter unseren Speiseplan zu würzen.

Liebe Gemeinde,

Sie haben richtig gelesen: Komm beeten. Das ist kein Druckfehler. Hier wurde beten bewusst mit doppel e geschrieben.

Diese Einladung erging an die Besucher der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt.

Komm beeten

mit diesem Schild im Kräutergarten begrüßte der ökumenische Kirchenpavillon die Besucher.

Das Wortspiel von (Blumen) Beet mit doppell e und dem Gebet mit einfachen e, zeigt die Überzeugung, wie eng unsere Lebenswirklichkeit mit Gotteswirklichkeit verbunden ist.

Ein Hinweis, der nicht selbstverständlich ist im säkularen Umfeld und erst recht in den östlichen Bundesländern.

Komm beeten

eine Einladung, die so spielerisch, schmunzelnd daher kommt, motiviert und neugierig macht. Sie geht gleich ins Herz.

Eine Reaktion, die nicht selbstverständlich ist, werden doch oft innerlich die Mauer der Ablehnung hochgezogen, sobald Glaube, Kirche ins Gespräch kommen.

Komm beeten,


dass kommt so leichtfüssig, dass man sich gerne hier in setzt und seinen Blick und seine Gedanken schweifen lässt.
Ja, hier kann man sich Gott näher fühlen– ähnlich wie Petrus als er mit Johannes und



 

Pfarrerin i.R. DoroThea Reiss

Evangelische Gemeinde
Deutscher Sprache
in Jakarta